Neueste Artikel

  • Hunde als treue Haustiere

    Hunde benötigen eine liebevolle Erziehung, Zeit, genügend Auslauf, Bewegung, Spiel, Forderung und Förderung.
    mehr

  • Tipps für Sportwetten

    Fußball gilt als jene Sportart, die sich hierzulande der größten Beliebtheit erfreut.
    mehr

Das Vorstellungsgespräch meistern

Vorstellungsgespräche sind eine knifflige Angelegenheit. Sie stellen eine Drucksituation dar, die in dieser Form kaum trainiert werden kann. Grund dafür ist das Wissen, dass die berufliche Zukunft vielleicht von genau diesem Gespräch abhängt. Hinzu kommen weitere Faktoren wie der persönliche Anspruch sowie der Ehrgeiz, sich in dieser besonderen Situation erfolgreich zu behaupten.


All das ist jedoch nur mit der richtigen Vorbereitung möglich. Immerhin: Da der Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Regel schon eine schriftliche Bewerbung vorausging, ist die erste Hürde schon einmal genommen. Diese Erkenntnis führt zu dem Schluss, dass es im Vorstellungsgespräch nur zum kleinsten Teil auf die fachlichen Inhalte ankommt, da die Qualifikation bereits im Bewerbungsschreiben dargelegt wurde. Wie so oft im Leben, geht es also in erster Linie darum, sich optimal zu präsentieren.

Frage und Gegenfrage: Dialog statt Einbahnstraße
Das klassische Vorstellungsgespräch darf als eine Art Interview verstanden werden, die allerdings in das Gewand einer freundlichen Unterhaltung gepackt wird. Zu beachten ist allerdings, dass nicht nur das eigentliche Gespräch von Bedeutung ist, sondern der Gesamteindruck des Bewerbers.
Dieser sollte sich in erster Linie offen, kommunikativ und interessiert zeigen. Eine grundsätzliche Informationsbeschaffung über das Unternehmen im Vorfeld dient also nicht nur dazu, gestellte Fragen beantworten zu können, sondern auch dazu, gezielte Fragen anzubringen.

Darüber hinaus sollte das Vorstellungsgespräch als Bewerbungsmöglichkeit in beide Richtungen betrachtet werden. Bedeutet: Nicht nur der Bewerber sollte sich bestmöglich darstellen, sondern auch Argumente einfordern, warum er den angebotenen Posten eigentlich besetzen sollte. Ein gesundes Selbstbewusstsein und gewisse Ansprüche qualifizieren zudem auch für spätere Führungsaufgaben. Dieser Punkt hängt allerdings auch stark von der jeweiligen Situation ab; so kann beispielsweise ein gestandener Manager mit zwanzigjähriger Berufserfahrung forscher auftreten als etwa ein Uni-Absolvent. Gerade für Letztere, also Menschen, die sich auf ihren ersten richtigen Job bewerben, kann auch ein Blick auf die traditionellen Do´s und Don´ts äußerst hilfreich sein.

Nach den Regeln spielen - und Problemen entgegentreten
Die goldenen Verhaltensregeln beim Vorstellungsgespräch klingen so einfach, wie sie eigentlich auch sind. Dennoch erfordert die Einhaltung ein wenig Disziplin. Der erste Faktor betrifft die Körpersprache; Ruhe und Gelassenheit sind gefragt, übermäßiges Gestikulieren dagegen nicht. Blickkontakt und positive Mimik verstehen sich von selbst. Die Sitzposition betreffend ist das richtige Maß gefragt - weder eine zu verkrampfte, vielleicht sogar auf der Stuhlkante sitzend, noch eine zu lässige Haltung, beispielsweise weit nach hinten gelehnt, sind zielführend. Für das Gespräch selbst gilt, dass Ehrlichkeit die oberste Pflicht ist, besonders wenn es um etwaige Schwächen geht, die mit der richtigen Vorbereitung oft sogar als Vorteil präsentiert werden können.