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Gesunde Ernährung leicht gemacht

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ist Urheber der berühmten Ernährungspyramide.
Den Großteil der Ernährung sollen demnach Kohlenhydrate bilden, der kleinste Teil sollte auf Fette fallen. Doch warum ist das eigentlich so?

 

Kohlenhydrate - schnell mehr Power
Nicht ohne Grund sind zum Beispiel Radrennfahrer bekannt für ihre großen Nudelportionen. Denn Nudeln stecken voller Kohlenhydrate, diese bieten schnell verwertbare Energie in Form von Zucker. Unser gesamter Organismus ist auf ausreichend Kohlenhydrate angewiesen, da sonst Reserven, wie zum Beispiel Fettpolster angegriffen werden, um Energie zu erhalten. Die ist der gewünschte Effekt der kohlenhydratearmen Diät. Wichtig ist, dass die Soße der Nudeln nicht zu viel Fett enthält. Genauso sollte man lieber an der Butter als am Brot sparen. Für eine pikante Pausenstulle eignet sich Tomatenmark, welches an Stelle der Butter auf die Brotscheibe geschmiert wird. Unbedingt Vollkornprodukte verwenden. Weißmehl besteht nur aus schnell resorbierbaren Einfachzuckern, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und genauso schnell wieder abfallen lassen.

Gemüse und Obst - die Gesundmacher
Gemüse und Obst belegen nach Kohlenhydraten die Plätze zwei und drei. Man sagt, es sollte pro Tag mindestens fünf Portionen sein, dabei drei mal Gemüse und zwei Mal Obst, welches bekanntermaßen mehr Fruchtzucker enthält. Diese können ganz einfach in den Tagesablauf eingebaut werden und trotzen nur so vor Vitaminen und Spurenelementen. Morgens ein Glas Orangensaft, aufs Pausenbrot kommen ein paar Gurkenscheiben, mittags einen kleinen frischen Salat zum Essen bestellen, als Zwischenmahlzeit eignet sich eine Banane und zwei Tomaten zum Abendbrot - schon hat man die Fünf am Tag geschafft!

Milchprodukte - volle Kraft voraus
Milchprodukte stecken voller Proteine, wichtig, um Muskeln aufzubauen. Gut zu wissen: je mehr Muskeln man hat, desto höher ist der Grundumsatz. Viele Milchprodukte werben mit dem Zusatz: light. Hier ist Vorsicht geboten. Light-Produkte enthalten meist die gleiche Anzahl an Kalorien.

Fleisch, Fisch und Ei - in Maßen gut
Beim Konsum tierischer Proteine sollte auf gute Qualität geachtet werden. Besser einmal die Woche ein Stück Biofleisch oder einen Fisch aus kontrollierter Haltung, als täglich billiges, nicht artgerecht aufgezogenes Fleisch essen. Bei Eiern sollte man nur Bio-Eier kaufen, diese tragen eine aufgedruckte 0. Wer sparen muss, kann im Notfall auf Freiland-Haltung ausweichen, Boden- und Käfighaltung sind absolut tabu.

Fett - wenn, dann richtig
Fett belegt den letzten Platz der Ernährungspyramide, zuviel Fett macht fett. Doch fettlösliche Vitamine sind darauf angewiesen. Ungesättigte Fettsäuren sind gesünder als gesättigte, statt Butter lieber pflanzliche Öle verwenden und Vorsicht vor Transfettsäuren. Diese sind sogar gesundheitsschädigend.