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Leckeres Gebäck zum Weihnachtsfest

Die besinnliche Weihnachtszeit rückt näher und schon bald duftet es wieder nach Nelken, Lebkuchengewürz und anderen herrlichen Aromen. Schon seit Jahrhunderten wird weihnachtliches Gebäck zubereitet, doch wo hat die Geschichte der Weihnachtsbäckerei ihren Anfang?

Weihnachtsplätzchen und ihre Geschichte

Plätzchen zum Tee oder Kaffee dienten früher der gehobenen Gesellschaft und waren meist sehr zuckerlastig. Insbesondere zur Weihnachtszeit wurden die beliebten Plätzchen durch weitere Zutaten wie Marzipan, Nüsse und Honig verfeinert.



Wie viele andere Bräuche geht der Brauch des weihnachtlichen Backens zurück auf den Glauben an Geister. Viele Geister sollen sich zur Mitwinterzeit herumgetrieben haben und um sich vor diesen zu schützen, buk man diverse Tiergestalten aus Teig und hängte sie als Opferbrote an Fäden oder warf sie in die Flüsse. Dieser Brauch entwickelte sich vor Christi Geburt und noch heute findet man in den Regalen des Supermarktes "Opferbrote", die man allerdings unter der Bezeichnung "Christstollen" findet.

Die beliebtesten Weihnachtsplätzchen

Die Auswahl an Weihnachtsplätzchen ist riesig und die Geschmäcker sehr verschieden, doch laut Umfragen gibt es zehn Sorten, die auf keinem Weihnachtsteller fehlen sollten. Lebkuchen steht ganz oben auf der Liste, gefolgt von Zimtsternen und Spekulatius, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Marzipankekse, die mit Mandeln bestückt werden und das bekannte Schwarz-Weiß-Gebäck finden ebenfalls großen Anklang. Bärentatzen mit Schokoladen- und Mandelgeschmack, zarte Vanillekipferl, Kokosmakronen, Butterplätzchen und nicht zu vergessen Anisplätzchen sorgen für weihnachtliche Gaumenfreuden.

Vanillekipferl

Um Vanillekipferl zu backen, benötigt man 175 Gramm Butter, 70 Gramm gemahlene Mandeln oder gemahlene Haselnüsse, 270 Gramm gesiebtes Mehl, 50 Gramm Puderzucker, der in anderen Regionen auch als Staubzucker bekannt ist. Des Weiteren dienen Vanillezucker und Puderzucker auch zum Wälzen des fertigen Gebäcks. Aus den Zutaten wird ein glatter Teig geknetet und für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. Nach der Kühlzeit formt man kleine Kipferl, die auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech gesetzt werden. Hier sollte Abstand gelassen werden, da die Kipferl aufgehen und ihren Platz benötigen. Die Ofentemperatur sollte bei 175 Grad Celsius liegen und die reine Backzeit beträgt circa 15 Minuten. Nach dem Auskühlen werden die Kipferl vorsichtig in einem Gemisch aus Vanille- und Puderzucker gewälzt.

Zimtsterne

Zimtsterne werden aus drei steif geschlagenen Eiweißen, 250 Gramm Puderzucker, 300 Gramm gemahlenen Mandeln, 2 Teelöffeln Zimt sowie weiteren 100 Gramm Mandeln gefertigt. Zuerst schlägt man das Eiweiß steif und fügt den Puderzucker löffelweise hinzu. Von der fertigen Eiweißmasse werden 80 Gramm zur Seite gestellt, da diese für den Zuckerguss benötigt werden. Die 300 Gramm Mandeln werden unter den restlichen Eischnee gemischt und mit Zimt gewürzt. Sollten die Eier recht klein sein, müssen etwas mehr Mandeln untergemischt werden, damit der Teig sich später richtig ausrollen lässt. Die Arbeitsfläche mit den restlichen Mandeln bestreuen und den Teig circa einen Zentimeter dick ausrollen.

Jetzt folgt das Ausstechen der Sterne, die dann vorsichtig mit dem Messer oder einem Pfannenwender auf das Backblech gesetzt werden. Das Blech sollte mit Backpapier ausgelegt sein, damit die Zimtsterne nicht kleben bleiben. Zum Schluss werden die Zimtsterne, vor dem Backen, mit dem restlichen Eischnee bestrichen und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Celsius circa 8 Minuten gebacken. Zimtsterne schmecken besonders lecker, wenn sie noch lauwarm sind.