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Impfen bei Baby und Kleinkind

Grundsätzlich ist es so, dass bereits seit vielen Jahrzehnten das Impfen im Rahmen einer speziellen Immunisierung von Säuglingen und Kleinkindern als unbedingt erforderliche prophylaktische Maßnahme in den Vordergrund gebracht wird.

Es geht in diesem Zusammenhang darum, die Kinder schon frühzeitig gegen gefährliche Erkrankungen wie Tetanus, Pertussis, Hepatitis C, Mumps, Pocken, Masern und andere Erkrankungen wie Diphterie widerstandsfähig zu machen.

Ob diese Maßnahmen immer sinnvoll und frei von Risiken und Nebenwirkungen sind, ob die Kinder alle Schutzimpfungen brauchen und in welchem Maße Eltern ihre Kinder diesen unterziehen möchten, das müssen die Väter und Mütter selbst entscheiden. In den meisten Fällen sind sich die Eltern unsicher. Nicht alle Impfungen sind ungefährlich.

Impfung gegen Diphtherie
Diese Impfung ist zweifelsohne notwendig, denn der Erreger der Diphtherie ist weltweit nach wie vor aktiv und kann zum Tode führen. Nach einer Impfung beinhaltet das Immunsystem ein sogenanntes Gegengift gegen die krankmachenden Toxine des Erregers. Diese Impfung gilt als unbedenklich, da lediglich normale Reaktionen an der Einstichstelle wie eine kurzfristige Rötung und Schwellung auftreten.

Dreifachschutzimpfung MMR
Bei dieser Impfung handelt es sich um eine Methode, die gegen die Erkrankung Mumps oder Ziegenpeter, Masern und Röteln wirken soll. In der Regel ist diese Impfung für die Kinder schon heftig, denn die verabreichten Dosen sind oft so hoch, dass diese innerhalb von 7 bis 10 Tagen zu einem leichten Anstieg der Körpertemperatur und einem Hautausschlag führen können. Darüber hinaus werden Einwände angemeldet, dass diese Seren bei Kindern eine Entstehung der Enzephalitis begünstigen können, was jedoch enorm selten ist. Ein befürchteter Zusammenhang zwischen Autismus sowie der kräftezehrenden Darmerkrankung Morbus Crohn und der MMR Schutzimpfung ist bislang nicht nachgewiesen worden.

Impfung gegen Poliomyelitis
Die Kinderlähmung ist eine gefürchtete Krankheit, gegen die auch heute im Rahmen der modernen Immunisierung durch eine Schutzimpfung die Kinder prophylaktisch behandelt werden können. Im Gegensatz zur früheren Jahren bekommen die Kinder heute keine orale Verabreichung der Erreger über die Schluckimpfung mehr. Heutzutage erfolgt die Abgabe über eine Injektion. Es handelt sich zwar um die Poliomyelitiserreger, die jedoch aufgrund ihrer Abschwächung lebensfähig sind, aber keine Erkrankung auslösen können. Es entsteht als Antwort des Organismus auf diese Erreger lediglich eine Abwehrfähigkeit des Immunsystems. Bei der Impfvariante werden jedoch keine lebenden, sondern tote Erreger gespritzt. Diese Impfung ist deshalb ungefährlich und sogenannte Abwehrreaktionen bei den Kindern kommen äußerst selten vor.

Tetanusimpfung
Auch hier kann Entwarnung gegeben werden. Weder starke körperliche Reaktionen noch weitere Erkrankungen werden durch diese Schutzimpfungen ausgelöst. Die Einstichstelle ist leicht rot gefärbt und etwas angeschwollen, was bereits nach wenigen Tagen von selbst abklingt. Ansonsten leiden die Kinder kaum unter einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens.

Um die Risiken und Nebenwirkungen anderer, weitaus modernerer Schutzimpfungen abzuklären, ist es ratsam, vor der Impfung einen Arzt zu konsultieren.